„Ihr Mönche, dies ist der Pfad, der ausschließlich zur Läuterung der Wesen führt, zur Überwindung von Kummer und Klagen, zum Verschwinden von Schmerz und Trauer,  zum Erlangen des wahren Weges, zur Verwirklichung von Nibbāna – nämlich die vier Grundlagen der Achtsamkeit.“

 

„Was sind die vier? Ihr Mönche, da verweilt ein Mönch, indem er den Körper als einen Körper betrachtet, eifrig, wissensklar und achtsam, nachdem er Habgier und Trauer gegenüber der Welt beseitigt hat. Er verweilt, indem er Gefühle als Gefühle  betrachtet, eifrig, wissensklar und achtsam, nachdem er Habgier und Trauer
gegenüber der Welt beseitigt hat. Er verweilt, indem er Herz als Herz betrachtet, eifrig, wissensklar und achtsam, nachdem er Habgier und Trauer gegenüber der Welt beseitigt hat. Er verweilt, indem er Geistesobjekte als Geistesobjekte betrachtet, eifrig, wissensklar und achtsam, nachdem er Habgier und Trauer gegenüber der Welt beseitigt hat.“
—Majjhima Nikāya 10, Satipaṭṭhāna Sutta

Willkommen auf unserer Website!

Wir sind eine kleine private Meditationsgruppe, die jedoch stets offen für neue Mitglieder ist. Wir treffen uns wöchentlich am Donnerstagabend. In der Regel haben wir den folgenden Ablauf: Ankunft kurz vor 20:00 Uhr, kurzes Teetrinken und Einrichten für die Meditation, 30 Minuten Sitzmeditation, 10 Minuten Gehmeditation, nochmals 30 Minuten Sitzmeditation (oft mit einer geleiteten Mettā-Meditation), schließlich noch eine kurze Reflexion.

Da die Gruppe aber noch ganz „frisch“ ist, besitzen wir viel Offenheit und Flexibilität, diesen Ablauf an die Bedürfnisse aller Gruppenmitglieder anzupassen. Ebenso sind wir offen dafür, zusätzlich zu den Donnerstagabenden weitere regelmäßige Treffen zu organisieren, bei denen z.B. Vorträge gehört, Buchkapitel gelesen und / oder Pūjā (mit Paritta-Chanting) abgehalten werden.

Die Funktion einer Meditationsgruppe sollte sein, die individuelle Praxis durch eine zeitliche Strukturierung, durch gegenseitige Motivierung und durch einen offenen Ideenaustausch zu stützen und zu verstärken. Da die Dhamma-Praxis einer / eines jeden ohnehin sehr individuell ist, möchten wir gerne Vorgaben vermeiden, welche Meditationstechniken man auf dem Kissen zu verwenden hat. Ebenso soll die Gruppe allen, unabhängig von Religiosität oder Lehrtradition, offen stehen, wobei wir natürlich schon in der buddhistischen Tradition verankert sind. Das Einhalten der fünf Silas während der Treffen stellt eine Voraussetzung für die Teilnahme dar, d.h. wir sind bemüht, ein wertschätzendes, achtsames, harmonisches und sicheres Umfeld zu erschaffen.